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Das Buch, die Serie

1. Die Idee zum Buch und zur Serie

„Die Idee zu einem Buch und zu einer Serie, entstand in einem Wohnzimmer einer 2 1/2-Zimmerwohnung in Berlin-Neukölln an der Grenze zu Kreuzberg. Genauer gesagt am Hermannplatz. Es war das Jahr 1982, als ich den Film: DER PATE bei einem Freund in VHS per Videorekorder angesehen hatte. Der Film war interessant und handelte von Familie. Jedoch ebenso von Freunde. Mitten in dem Film, kam mir die Idee, ähnliches in Berlin zu machen. Ich sah plötzlich die Jungs aus der alten Clique vor Augen und den alten Spielplatz. Aber der Pate von Berlin als Titel, würde nicht ganz passen. Daher wählte ich die Paten von Berlin.

Es sollte gar nicht darum gehen, wer die stärksten Macker in der Gegend oder der Stadt waren, sondern einfach nur eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von ein paar Jungs, die es in Berlin aus einem Arbeiterviertel finanziell heraus gesehen, schaffen würde. Von den Araberclans, oder der Russenmafia, war damals noch nicht so in der Form die Rede wie heute. Ich wollte aber nicht einfach nur, eine einzige Geschichte aus unserer Kindheit erzählen, sondern wollte von dem ganzen Weg berichten.  Genau hier entstand bei der Projektentwicklung ein Problem.

Man müsste das Einverständnis aller Beteiligten haben, wenn man ihre Namen erwähnt. Also müsste man den Ort und die Namen ändern.  Die Rechtslage stellte sich für mich als jungen Menschen, der damals noch die Schule besuchte, komplizierter dar, als ich dachte.  Jedenfalls teilte mir das der ARD und ZDF mit, der mir die Idee canceln wollte, weil es noch nicht zeitgemäß wäre.

Aus dieser einen Buchidee, entwickelte ich jedoch ein Seriendenken und hatte anhand der damaligen Absage der beiden TV Sender beschlossen, Sozialforschung zu betreiben, um zu verstehen wie Gauner, Gangster und Ganoven denken. Denn alles, was ich schreiben wollte, sollte identisch sein. Dadurch wurde mein Leben alles andere als langweilig oder normal.“ Der Autor.

2. Der Autor – Ein Leben zwischen den Welten

Auszug aus einer Romanfolge

„Ich habe lange Jahre zwischen den Welten gelebt. Am Anfang, war da die Angst vor dem Gesetz. Das Gewissen trieb mich in die Schlaflosigkeit. Eigene Gedanken kannte ich vorher nicht. Gedankenlos habe ich leben können. Nun nicht mehr. Es war vorbei oder wie sagt man, ich hatte meine Unschuld verloren. Eine Straftat begangen.

Heute weiß ich, dass es eigentlich keine Kriminalität gibt. Das alles nur mehr Schein als sein ist. Wenn Du bedenkst, dass jede Zivilisation mit Gewalt aufgebaut worden ist und dass z. B. nur die Konzerne das Sagen haben, dann ist es eigentlich ebenso kriminell, wie ein Dieb, der ein Brot beim Bäcker stiehlt. Man nimmt uns die Freiheit, damit ein Stück unseres Lebens.

Wir werden Anordnungen ausgesetzt, erhalten Fristen und selbst jene, die sich stets daran gehalten haben, werden im Alter nicht in Ruhe gelassen. Das ist kriminell. Alles ist kriminell und irgendwie Mafia. Sieger ist nur der, der stärkerer oder cleverer ist. Jene, die mehr Männer, Waffen haben.

Glaube mir, wenn ich Dir schreibe, dass ich als Kind schon gelernt habe, wie man Probleme lösen kann.“

Das Ergebnis meiner sozialen Forschung. Also die Erforschung krimineller Felder, später dann die Nachforschung bei Polizei und anderen Behörden, haben mich teilweise wirklich depressiv gestimmt.

Niemand wird kriminell geboren. Die Gene, haben wir alle dazu es zu sein. Wenn man von kriminell reden kann. Ich meine heute, viele Dinge sind natürlich, selbstverständlich. Als mir bewusst wurde, dass ich zum Profikiller ausgebildet worden war, ist da nicht die Angst gewesen, im Knast zu landen. Sondern ich spürte ich eine Selbstsicherheit, zum anderen das Adrenalin, als ich den ersten Auftrag bekam.

Es ist egal, ob Du als Normalo herumläufst, als Biker durch die Straßen fährst, Deine Geschäfte machst, oder als Clanchef meinst, dass Du eine große Nummer bist. Wenn die Dich wollen, holen Sie Dich. Auf die eine oder andere Art und Weise. Dann hast Du keine Wahl.  Man sagt Ja oder Ja. Ein Nein gibt es nicht.“

Der Fakt ist, dass ich für dieses Projekt, viele Leben gelebt habe.

S.H.George

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Die Paten von Berlin - Die Rückkehr der Familie

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Drehbuch Serienauftakt

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